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Naturheilbehandlung


Um Krankheitskosten als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend zu machen, muss deren Erforderlichkeit nachgewiesen sein. Dies ist in aller Regel kein Problem, der behandelnde Arzt verordnet, überweist, verschreibt Medikamente oder Hilfsmittel. Oftmals - in besonders schwierigen Fällen - hilft aber die Schulmedizin nicht weiter, sondern gelegentlich können sogar nur nicht anerkannte Heilmethoden für Heilung und Linderung sorgen. In derartigen Fällen muss ein Nachweis der Erforderlichkeit bzw. Zwangsläufigkeit dieser Art der Behandlung und der damit entstehenden Kosten erbracht werden. Das Finanzamt darf hier an den Nachweis keine zu hohen Anforderungen stellen. Es muss nicht immer ein amtsärztliches Gutachten erbracht werden, sondern von gleicher Qualität und Aussagekraft ist auch ein amtsärztliches Attest - so jedenfalls das Finanzgericht Rheinland-Pfalz in einem Urteil vom Juli 2018.

 

Berlin, 21. Januar 2019

 

 

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