Überbrückungshilfe II – Freiberufler und Soloselbständige im Haupterwerb

Mit unserem letzten Artikel zur Überbrückungshilfe Phase 2 haben wir auch auf die gelockerten Zugangsvoraussetzungen hingewiesen.

Eine Änderung im Vergleich zur Phase 1 ist die Voraussetzung, dass nur noch mindestens ein Mitarbeiter beschäftigt sein muss (Stichtag 29. Februar 2020). Bei Soloselbständigen und Angehörigen der freien Berufe wird nun unterstellt, dass sie gleichbehandelt werden, als würden sie einen Arbeitnehmer beschäftigen. Allerdings gilt hier die Voraussetzung, dass Soloselbständige und Angehörige der freien Berufe im Haupterwerb tätig sind.

Gemäß den FAQ des Bundeswirtschaftsministeriums gilt als Haupterwerb, dass der überwiegende Teil der Summe der Einkünfte (das heißt mindestens 51 %) aus der selbständigen oder freiberuflichen Tätigkeit stammt. Als Bezugspunkt der überwiegenden Einkünfte ist hier das Jahr 2019 genannt. Sollten Sie in dem Jahr noch nicht tätig geworden sein, kann alternativ der Februar 2020 herangezogen werden.

Die FAQ weisen weiterhin darauf hin, dass Unternehmen mit Beschäftigten auch dann antragsberechtigt sind, wenn das Unternehmen im Nebenerwerb geführt wird.

Berlin, den 16. November 2020

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